Gestern, zwei Tage nach unserem Besuch, ist in Hallstatt eine Mure abgegangen und hat einen Teil des historischen Ortskerns verwüstet. Nach einem Wolkenbruch ist der Mühlbach über seine Ufer getreten und quer durch den Ort sowie durch einige Häuser geschwappt und hat dabei erheblichen Schaden angerichtet.
Schaut Euch das an. (Auf dem Bild 2 von 7 sieht man rechts den Schuppen, vor dem unser Bub vor ein paar Tagen gestanden ist.)
Ich bin total weg und wünsche allen viel Kraft, die dort mit den Aufräumungsarbeiten beschäftigt sind.
Wir haben unsere erste Ernte aus dem Kinder-Garten gleich zum Abendbrot schnabuliert. Natürlich "die besten Radieserl ever". (Das Radieserlgrün hab ich freilich gebunkert.)
Über's Wochenende waren wir zu einer Familienfeier im Salzkammergut eingeladen. Ein sagenhaft GRÜNES Wochenende.
Schon seit meiner eigenen Kindheit fühle ich mich mit dieser Region verbunden. Alt Aussee, Gosau, Mondsee, Fuschlsee, Dachstein, hier haben wir einige Urlaube und Landschulwochen verbracht.
Auf meiner allerersten Landschulwoche, ich war wahrscheinlich so alt wie unsere Tochter jetzt, also in der zweiten Klasse, waren wir in Gosau und haben auch Hallstatt besucht. Ich erinnere mich genau an unseren Besuch des Beinhauses mit den bemalten Schädeln und den Besuch im Salzbergwerk.
(Woran ich mich nicht erinnern kann, sind die vielen, hauptsächlich chinesischen, Touristen. Stellt Euch vor, in China hat man sogar das kleine Dorf am See, das seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, vollkommen nachgebaut!
Ob man dort an die vielen wunderbaren Details gedacht hat?)
Wir sind viel herumgelaufen, waren im Salzbergwerk, Kinder natürlich ganz begeistert von den Rutschen und dem Grubenhund. Und nicht minder von der Bootsfahrt.
Fast alleine auf dem schönen grünen Hallstätter See.
Bei unserer Runde haben wir am Ufer einen Campingplatz entdeckt. Muss ich mal recherchieren; das wär vielleicht was für ein warmes Sommerwochenende...
Was habt Ihr diese Woche mit den Kindern unternommen, entdeckt, gebastelt, gekocht?
Hinterlasst einen Kommentar mit Eurem Thema und – gegebenenfalls – Link unter dem jeweils aktuellen GRÜNZEUG Beitrag, damit wir uns alle inspirieren lassen können. Bestimmt sind darunter viele tolle Aktionen, die man gleich am Wochenende umsetzen kann.
Ihr wisst ja, man muss das Rad nicht immer wieder neu erfinden. Im Vordergrund soll der Spaß stehen; daß alle eine gute Zeit haben.
Ich freue mich auf EURE IDEEN!
Es wäre nett, wenn Ihr von Eurem Beitrag zu den NATURKINDERN verlinken würdet. Entweder auf www.naturkinder.com, auf den aktuellen Beitrag oder auf diese Seite.
Gerne könnt Ihr auch den GRÜNZEUG Titel von oben für Eure Seite oder den jeweiligen Beitrag verwenden.
Und über kurz oder lang finden Eure Ideen auch ihren Platz am GRÜNEN BOARD.
I would like to offer this space to share ideas with reference to nature and children on a weekly basis. Every Friday I am collecting inspiration as of what can be done and explored outside, drawing and crafting ideas, healthy and fun cooking suggestions and similar.
What adventures have you been on with your children this week?
What have you been crafting, creating, cooking? Be welcome to leave your idea and/or link to your post for all to find and be inspired by.
Feel free to use the above GRÜNZEUG logo for your site or post.
Eben jener im vergangenen Jahr hat mir so gut getan. Das Thema, die neuen Erfahrungen. Und einfach mal ein Tag für mich. Ihr wisst schon, was ich meine.
Als nun Ramona vor ein paar Wochen den diesjährigen Workshop angekündigt hat, habe ich ihr in der Sekunde eine Mail geschrieben, dass ich mich freuen würde, wieder dabei zu sein.
Nun geh ich statt dessen Kräuter-Schnuppern, was bestimmt auch sehr entspannend ist.
Vielleicht möchte ja jemand einspringen. Hier nochmal die Details.
Yoga Workshop “Vom Mangel zur Fülle” mit Arne Dharma Singh
Sonntag, 7. Juli 2013, 10–17 Uhr
Mittagspause mit selbstgebrachtem Essen zum Buffet
Dein Beitrag: 80- €, Bezahlung vor Ort
Kursort Vijnana Yoga Studio Orleansstraße 45 a, 81667 München Zentral gelegen am Münchner Ostbahnhof (U-/S-Bahn)
Jetza darf ich im Juli eine Woche lang bei dieser lieben Familie im österreichischen Mühlviertel verbringen und hoffentlich fleissig mithelfen. Eine Grossfamilie, wie passend.
Familie Aufreiter baut Pfefferminze, Zitronenmelisse, Apfelminze, Schafgarbe, Malve und Ringelblumen für den SONNENTOR Glückstee an. Wenn ich Glück habe, steht gerade die Ringelblumenernte an.
(Das sind mal andere Dimensionen als bei uns im Garten.)
Ich freu mich narrisch und werde Euch natürlich über dieses kleine Abenteuer auf dem Laufenden halten. Jetzt trink ich erstmal ein Tässchen Glückstee auf die schönen Neuigkeiten.
(Bilder 1, 2, 4 und Tee von SONNENTOR, Teekanne Recycling-Hof, Geschirrtuch Fräulein Text)
Die Jahres-Vollversammlung des KREISJUGENDRING München Land ist, naja, im Grunde ein Pflicht-Termin, aber als Vorstandsmitglied der Naturschutzjugend übernehme ich die Teilnahme immer wieder gerne.
Nicht nur, weil die Veranstaltung auf der prächtigen Burg Schwaneck stattfindet. Man trifft nette Menschen, die Veranstaltung ist kurzweilig (sogar die Passagen mit den vielen Zahlen sind auszuhalten) und von einem nettem Rahmenprogramm begleitet. Ausserdem gibt es jedes Jahr ein Schwerpunktthema und Vorträge mit tollen Referenten.
Diesmal: INKLUSION.
Aha.
Inklusion, das ist die Integration von heute.
Kurzgesagt, es geht darum, dass das Zusammen-Leben und Miteinander-Erleben ALLER, so verschieden sie sind, zur Normalität im Alltag wird. (Am Samstag ging es natürlich vorrangig um Schule und Jugend-/Freizeit-Organisationen.)
Wir haben erfahren, dass dieser Ansatz in Deutschland quasi noch in den Kinderschuhen steckt. Man geht von einer "Integrationsrate" von 20 % aus, während sie in anderen Ländern, vor allem im Norden bei 60 – 80 % liegt.
Andrea Szabadi von roots hat eine Einführung in das Thema gegeben und einen kurzen Workshop zur Erlebnispädagogik GEMEINSAM mit behinderten Menschen gehalten.
Wahrscheinlich denkt man dabei meistens an körperbehinderte Menschen, es gehören aber auch
• sehbehinderte Menschen • hörgeschädigte Menschen • Menschen mit seelischen Verletzungen • Menschen mit Migrationshintergrund
zu den benachteiligten in unserem System.
Und genau in diese Richtung möchte ich weiterdenken. In welcher Form kann ich als Gruppenleiterin (aber auch als Gemeindemitglied, Mutter, etc.) oder auch für andere Kinder-Gruppen die Inklusion in unserer Gesellschaft unterstützen? Was kann man gemeinsam mit Organisationen wie roots oder Hilfsorganisationen auf die Beine stellen?
Ein sehr interessantes und wichtiges Thema, wie ich finde. Klar, vielleicht nicht das erste woran man denkt, wenn man eine NATURKINDER-Gruppe startet, is ja schon eine (tolle) Baustelle für sich. Aber irgendwann kann man ja mal anfangen darüber nachzudenken.
Inklusion kann eine Chance für ALLE sein. Die Kinder (und natürlich auch die Erwachsenen) können voneinander lernen, Ängste können abgebaut werden.
Ich bin ganz Feuer und Flamme und gespannt, wie sich das Thema weiter bei uns entwickelt.
("Mit der Informations- und Aufklärungskampagne "Wir sehen die Welt ein wenig anders" tritt die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs mit viel Humor dem Klischee der mitleiderregenden blinden Almosenempfänger entgegen.")
Ja, heute sammeln wir wieder! EURE GRÜNEN IDEEN für's Wochenende.
Was habt Ihr diese Woche mit den Kindern unternommen, entdeckt, gebastelt, gekocht?
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Wahnsinn, hab ich mir unlängst bei einem Ausflug mit der NATURKINDER Gruppe gedacht; als ich die Gruppe gestartet habe, waren die Ersten noch solche Zwergerl. Und heute sind viele schon so gross.
Genau wie bei den eigenen macht es Spass die Kinder wachsen zu sehen. Es ist toll zu beobachten, wie unterschiedlich sie sind und jeder von ihnen, mehr und mehr, seine eigene Persönlichkeit entwickelt.
Die einen sind wilder, die anderen denken sich gerne Geschichten und Rollenspiele aus unterwegs, der nächste dantelt nur so vor sich hin, dumdidum durch den Wald.
Eines von den Mädchen ist zwei Stunden lang in ihrem Element beim Entdecken. Ich würde mich nicht wundern, wenn sie später mal Natur-Forscherin werden würde.
"Caro, schau mal, ein Baby-Kastanien-Baum!"
"Caro, schau mal, ein Zebra Baum!" (Gestreifte Rinde)
"Caro, da ist ein Gesicht im Baum!"
"Schau mal!"
"Schau mal!"
"Schau mal!"
(Und umgekehrt geht das natürlich auch so!)
Mit ihr könnte man Pferde stehlen stundenlang im Wald herumlaufen, suchen, finden, staunen. Sie ist eine Entdeckerin und Sammlerin vorm Herrn und ich bin froh, dass ihre Mama nach unseren Ausflügen alle Schätze anstandslos einpackt und noch nie ein ernstes Wörtchen mit mir geredet hat diesbezüglich.
Eigentlich müssten wir einen Extra-Rucksack mitnehmen zum Sammeln. Aber wir finden auch sonst eine Lösung.
Letztens zum Beispiel.
"Schau mal, Caro, Klee! Ich möchte ein paar Blätter mit nach Hause nehmen."
Mangels Behältnis haben wir uns aus einem grossen Ahornblatt ein Stanitzel gebastelt.
Dafür haben wir die untersten beiden (kleinsten) Blätter übereinandergelegt und von hinten mit dem langen Stängel durchstochen.
Voilà.
Und schaut mal: Später kann man das Täschen praktischerweise auch noch zumachen, indem man den Stängel durch die restlichen drei Blätter sticht. Super für kleine leichte Schätze, Schneckenhäuser, Samen, Blätter.