Einer meiner geheimen Familienträume, bbesonders jetzt um Weihnachten herum, wäre es, Familienmusik (Hausmusik, wie man früher sagte) zu machen.
Leider bin ich nur ein bisschen musikalisch. Ich singe gerne und viel und naja, nicht ganz übel, aber ich kann schon mal keine Noten vom Blatt singen/spielen. Als Kind habe ich Gitarre und später Geige gelernt, jedoch meistens das Vorgespielte nachgespielt bzw. auswendig gelernt. Nur manchmal bin ich in unangenehme Situationen gekommen.
Unsere Tochter lernt Cello. Der Grosse hätte natürlich am Liebsten ein Schlagzeug und der Kleinste momentan eine Trompete. Der Naturpapa spielt Bass-Gitarre und wünscht sich eine Hang Drum (und ich mir eine für ihn! Ein Traum! "Diese Mischung aus Percussion und Melodie", sagt er. Und ich lass mir dann endlich die passenden Dreadlocks dazu machen...)
Na, bitte, das kann man sich jetzt ganz wunderbar vor seinem geistigen Auge Ohr vorstellen, diese Kombination im Familien-Wohnzimmer: Cello, Schlagzeug, Trompete, Hang Drum und Mama singt. Uiuiui.
Indes sitzen wir schlicht ohne Instrumente um unseren Adventskranz herum, heute mit zwei Kerzen, und singen Weihnachtslieder. Wenn die Oma dabei ist, drückt sie schon mal die eine oder andere Träne weg, ich nehme an ob der Erinnerungen an die alten Tage und nicht wegen der Harmonie.
So wie bei der Biermösl Blosn stell ich's mir vor. Sepp Depp Hennadreck und Zing Zang Zing werden in der Vorweihnachtszeit abgelöst von Grüass Di Gott Christkindl und ich frage mich, wieviel davon in der Familie liegt und wieviel dafür hart gearbeitet wird. Ein Traum auf Bayrisch jedenfalls.
Vergangenes Jahr habe ich eine ganz einfache klassische Sammlung der bekannten Weihnachtslieder gesucht. Unverkünstelt, aber auch nicht gerade Kinderchor mit Kirchenakkustik. Glaubst Du das find ich? Wir hörten bislang gerne die Weihnachtslieder CD von Sternschnuppe. Aber da ist halt immer eine (nette!) Gschicht zwischen den Liedern. Bis ich draufgekommen bin, dass auf CD 2 alle Lieder hintereinander kommen! Kann ich nur empfehlen.
Mein Lieblingslied ist das mit den Engeln die vor dem Weihnachtsbaum stehen. "Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen, wie glänzt er festlich, lieb und mild..."
Was sind Eure liebsten Weihnachtslieder?
Ich wünsche Euch einen besinnlichen 2. Adventsonntag.
Die Tiere standen vor dem Räuberhaus und überlegten, wie sie es anstellen müssten,um die Räuber hinauszujagen. Da stellte sich der Esel mit den Vorderfüßen auf das Fenster, der Hund sprang auf des Esels Rücken, die Katze kletterte auf den Hund und der Hahn flog hinauf und setzte sich auf den Kopf der Katze. Auf ein Zeichen fingen sie allesamt an, ihre Musik zu machen: Der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte.
Auch nicht viel besser als bei uns. Vielleicht ist das die Moral von der Geschichte: Einfach machen!
immer wieder kommt ein neuer März. Immer wieder bringt er neue Blumen, Immer wieder Licht in unser Herz.
singt Rolf aus aktuellem Anlass bei uns tagein-tagaus. Und auch dieses Jahr wieder "Die Vogelhochzeit". Wenn's die Kinder halt so gerne mögen... (Ganz ehrlich, als ich das letzte Mal mit Stillhormonen gesegnet war bis obenhin, habe auch ich bei der Nummer 10 die eine oder andere Tränen vergiessen müssen.)
Heute nachmittag hatten wir im Kindergarten Besuch von einigen älteren Menschen, die, gleich nebenan, in einem Altersheim wohnen. Wir haben sie dort abgeholt und gemeinsam bei Kaffee und Kuchen den Frühling gefeiert und mit den Kindern Frühlingslieder gesungen. Drei-Generationen-übergreifend sozusagen, wenn nicht mehr.
Die Zuckowski Lieder haben unsere Gäste nicht gekannt (da war auch mit Liedertexten nix zu wollen), aber bei "Alle Vögel sind schon da" und "Es tönen die Lieder" – Lieder, die sie wohl schon in ihrer eigenen Kindheit gesungen haben – haben sie aus ganzem Herzen mitgesungen. Voll schön.
"So schliesst sich der Jahreskreis", singt Rolf. Und hier schliesst sich der Lebenskreis, hab ich mir gedacht. Vor lauter Kindern kann man sich gar nicht vorstellen, was noch so auf einen zukommt im Leben. Aber ich wünsche mir, dass es oft (und selbstverständlich) so GEMEINSAM ist, mit Grossen und Kleinen, wie heute nachmittag.
Today at our local kindergarten we had guests from the nearby retirment home. Together with the children and the elderly people we had a little spring celebration, with coffee and cake and spring time songs. It was wonderful to see how everyone remembered certain songs from their own childhood, which in a lot of cases is many years back.
I wish it could be like that more often (and more natural), that generations meet and are having a good time together.
Wir machen noch schnell ein paar Gänse-Mond-und-Sterne-Rosmarin-Kekse (nach einem Rezept von Nikki). Es duftet im ganzen Haus.
Dabei üben wir natürlich Laternenlieder. Gleich geht's los zum St. Martins Umzug.
Aber am Abend, wenn alles ruhig ist, werde ich mir die Lichter anmachen und den Canon in D Major von Pachelbel hören. (Tatsächlich so entspannend, wie Jademondin behauptet – "stressreduzierend und Pulsfrequenz normalisierend")
[Ja... ich kann nicht genug Laternen haben/machen.]
Ich wünsche Euch einen wunderbaren Lichter-Abend und ein erholsames Wochenende!
Alle unsere fehlenden Tiersticker wurden gefunden. DIE VIER SCHÖNSTEN TIERSTICKER iN UNSEREM ALBUM. Sie kamen nämlich nicht alleine, sondern mit ganz lieben Worten und Überraschungen. Von Jana, Nicole und Alex. Und Eva! Sie dürfen sich nun auf die Kräuterkissen ihrer Wahl freuen. "Für irgendetwas muss so ein Blog schliesslich gut sein", habe ich dazu im Spass kommentiert. Aber er ist noch zu viel mehr gut. Wertvolle Kontakte und Freundschaften zu knüpfen zum Beispiel.
Apropos Freundschaften. Wir haben diese Woche einen herrlichen Bergausflug zu den Josefstaler Wasserfällen gemacht mit Freunden. Danke, es war ein super Tag!
Ausserdem beschenkt von netten Nachbarn, mit Blumen, Holunderbeerengelee, Äpfeln und Hilfe, als wir sie gebraucht haben, fühle ich mich am Ende der Woche reich und glücklich.
Ich hoffe, Ihr hattet auch gute Tage. Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
Heute soll es noch ein richtiges Gewitter geben bei uns. Ein Frühlingsgewitter. Wie in Antonio Vivaldi's Konzert "Die Vier Jahreszeiten".
Wenn ich so darüber nachdenke, mag ich auch wirklich den ersten Satz mit dem Gewitter am Liebsten. Aber eigentlich höre ich das ganze Werk gern. Zur Zeit, zusammen mit den Kindern, in der Variante eines "musikalischen Bilderbuches" aus dem Annette Betz Verlag mit dem gleichnamigen Titel: "Die Vier Jahreszeiten".
Die CD mit der Musik von Antonio Vivaldi, gespielt von einem Wiener Orchester unter der Leitung des grossartigen Nikolaus Harnoncourt und mit kindergerechten Erklärungen von Markus Simsa ist super. Für meinen Geschmack bräuchte es gar kein Buch dazu. Beides zusammen finde ich ein bisschen viel des Guten und auch schwierig handzuhaben. Aber auf die feinen Illustrationen von Doris Eisenburger möchte man auch wieder nicht verzichten... Wir hören dann einfach die CD und schauen uns die Bilder dazu an.
Es gibt sie auch bei uns: CDs mit heiteren bis fetzigen Kinderliedern zum Mitsingen und Mittanzen. Zur Zeit sind das Jim Knopf Musical und die Sandmännchen-Filmmusik (und vereinzelt noch ein paar Weihnachtslieder) sehr beliebt bei uns. Wenn diese dann den ganzen Tag gelaufen sind, während die Lautstärke, fast wie von Zauberhand, immer höher gestellt wurde, ist es auch wieder Zeit für ein paar ruhigere Takte, findet Mama.
"Piano Piano. Eine musikalische Traumreise für Kinder" Wir haben diese CD schon seit einigen Jahren und am meisten wurde sie gespielt, wenn wir ein Baby im Haus hatten. Klassische, zauberhafte, sanfte Klaviermusik von Mendelssohn bis Schumann, während man das Baby einwiegt – das hört sich an wie in einem Werbespot und hat's bestimmt nicht jeden Tag gespielt, aber so hab ich die eine oder andere Erinnerung festgehalten vor meinem geistigen Auge (und Ohr!). Und bis jetzt lasse ich die Musik gerne mal im Hintergrund laufen, wenn es Zeit ist, wieder mal ein bisschen runterzukommen.
"Carla Bruni. comme si de rien n'etait" Die Mutter einer Freundin hat mir diese CD geschenkt, weil sie bei ihr oft lief und ich sie recht gut fand. Ich hätte sie mir aber vermutlich nicht selber gekauft, weil mir die Person Carla Bruni nicht besonders viel sagt. Sie macht aber wirklich gute Musik (schreibt selber!) und wir hören die Lieder in Italienisch, Französisch, Englisch sehr gerne.
Und diese wunderbare Jazzmusik hat uns ein Freund geschenkt, der in Prag Musik studiert. "Little Things vom Jaromír Honzák Quintet" ist anspruchsvolle aber unaufdringliche Jazzmusik, die wir im Moment jeden Tag hören. Leider hab ich grad nachgeschaut und die CD ist vergriffen! Aber es gibt die einzelnen Titel zum Reinhören und Runterladen. Zum Beispiel "LITTLE THINGS""THE CUE" oder "FRIENDLY SPACE"
Aber das kennt Ihr bestimmt. Unsere Oma hat uns früher den Apfel kreisrund geschält, sodass eine Spirale dabei rausgekommen ist, möglichst in einem Stück. Es war einfach faszinierend, ihr dabei zuzusehen.
Und dieses Jahr, bei einer Waldorf-Fortbildung ist mir dieses Ritual wieder begegnet. Eine der Seminarleiterinnen hat uns verdeutlicht, wie unterschiedlich man eine alltägliche Sache wie das Apfelschälen für/mit Kindern handhaben kann. Erst hat sie einen Apfel zackzack in 8 Teile geschnitten, nebenbei vielleicht auch noch geredet, wie man es halt manchmal macht, wenn man noch tausend andere Dinge zu tun hat und und und. Beim zweiten Mal hat sie den Apfel wie oben beschrieben geschält*, langsam, bewusst und dazu das Lied "in meinem kleinen Apfel" gesungen.
Das hat mich wiedermal daran erinnert, dass man, gerade wenn einem das Wasser vor lauter Arbeit bis zum Hals steht, die Kinder um einen herum, jeder will was, dass man nicht immer schneller und schneller machen muss, sondern in Wirklichkeit langsamer werden muss, einen Gang zurückschalten, sich hinsetzen und Ruhe einkehren lassen. Einen Apfel schälen.
Und wenn man denkt, no way, die Kinder können grad keine Minute still sitzen (und ich auch nicht), erlebt man ein Wunder. Es funktioniert. Wirklich.
In meinem kleinen Apfel da sieht es lustig aus, es sind darin fünf Stübchen, grad wie in einem Haus.
In jedem Stübchen wohnen zwei Kernchen schwarz und fein, die liegen drin und träumen vom lieben Sonnenschein.
Sie träumen auch noch weiter gar einen schönen Traum, wie sie einst werden hängen am schönen Weihnachtsbaum.
Volkslied/Weihnachtslied – Melodie W. A. Mozart
*Ok, beim Schälen kann man sagen, dass die wichtigen Vitamine verloren gehen. Muss auch nicht immer sein. Man kann aber zumindest die Schalen schön auf eine Schnur hängen und später Apfelschalentee daraus machen, was auch wiederum was Feines ist.